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Zur derzeitigen
Situation beim SSV Ulm 1846
Das Theater um Radojevic
Wie schmerzlich der
Weggang von Dinko Radojevic für den 1. FC Heidenheim wirklich war,
kann man nach dem ganzen Theater um seine Freigabe erst jetzt
richtig nachvollziehen. Oder war es mehr die persönliche Kränkung
des Geschäftsführers Holger Sanwald, dass er einen so wertvollen
Spieler, nachdem er sowieso noch in der letzten Saison beurlaubt
wurde, nun endgültig gehen lassen musste? Immerhin steckte Sanwald
viel Energie und Zeit in den Fall Radojevic. Diese wäre wohl im
eigenen Kader und in die Vorbereitungen in die neue Saison wohl
besser investiert gewesen. Das spricht Bände. Um die letztlich 4200
Euro, die sich der Mäzen Sanwald nun im Amtsgericht Aalen „erstitten“
hat, kann es nicht gegangen sein. Vielmehr ging es wohl darum, dem
großen Nachbarn SSV Ulm 1846 endlich eins auszuwischen. Nicht
auszudenken, wenn der SSV Ulm 1846 beim Wechsel von insgesamt 6
Spielern in den letzten 2 Jahren an die Brenz das gleiche Theater
veranstaltet hätte. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass auch ein
Etat von 1 Million Euro nicht über eine gewissen provinzhaften
Größenwahn hinwegtäuschen kann. |